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Milliarden Datensätze performant im Internet

Milliarden Datensätze performant im Internet - ITC AG unterstuetzt Zeitreihendatenbanken für Datenmengen aus iMSys

Die Menge der Daten, die durch den Rollout der intelligenten Messsysteme (iMSys) entstehen, steigt stetig an. Um diese Milliarden Datensätze auch künftig performant über das ITC-Portal bereitzustellen und zu verarbeiten, unterstützt das ITC-Portal jetzt auch Zeitreihendatenbanken.

 

Mit dem Rollout der intelligenten Messsysteme (iMSys) auch für den Massenmarkt (SLP-Kunden) steigt die Menge der Daten exponentiell an. Bei Stadtwerken zum Beispiel kommen jährlich mehrere Milliarden neue Datensätze dazu, die entsprechend verarbeitet und den iMSys-Nutzern über das Internet bereitgestellt werden müssen.

 

Für die Analyse, Auswertung und Visualisierung hochaufgelöster Daten steht Anwendern seit Jahren die hocheffiziente Energiemanagement-Plattform ITC PowerCommerce EnMS zur Verfügung. Auch für die Visualisierung von Echtzeitdaten bietet die Portal-Software bereits unterschiedliche Funktionen und Dashboards an, wie zum Beispiel „Smart-Meter-Portal“ und „Kundenportale für Messstellenbetreiber“.

 

Performante Backendsysteme mit Zeitreihendatenbanken

 

Für die schnelle Bereitstellung dieser Datenmengen über das Internet sind hoch performante Back-Endsysteme unerlässlich. Diese können die Daten nicht nur in Echtzeit generieren, sondern auch für das Unternehmen relevante Daten analysieren und an der richtigen Stelle weiterverarbeiten. „Die Lösung: als offenes System unterstützt das ITC-Portal jetzt auch verschiedene Open-Source Zeitreihendatenbanken (engl. time series database),  welche auf die Speicherung und Verarbeitung von Zeitreihen bzw. Zeit- und Wertepaaren optimiert sind“, sagt Stefan Adler, CTO bei der ITC AG.

 

Bisher hat die ITC AG vor allem auf relationale Datenbanksysteme wie Oracle, MSSQL oder mySQL gesetzt. „Nun können unsere Kunden für Ihre Energiemanagement- oder SmartMeter-Lösung zwischen relationalen Datenbanken und Zeitreihendatenbanken als Alternative wählen.“  

 

Der Support der neuen Datenbank-Technologie basiert auf einem Forschungsprojekt der ITC AG in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut IWS in Dresden und dem Institut für Angewandte Informatik aus Leipzig.

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